Konfis auf Gottsuche

Konfis auf Kurs

 
 

Konfirmanden und Konfirmandinnen mögen uns unbekannt sein, Gott sind sie es nicht. „Die Erde ist des Herrn, und alles was darinnen ist“ heißt es im 24. Psalm. Es ist eine Grundüberzeugung unseres Glaubens, dass Gott unser Leben in seinen Händen hält, von Anfang an. Auch das Leben der Konfirmanden. Sie sind vor der Konfirmandenzeit kein „gottfreier Raum“, der erst in dieser Zeit nun möglichst vollständig mit Gott oder wenigstens Wissen über ihn gefüllt werden müßte. Sie stehen von Anfang ihres Lebens an in einer lebendigen Beziehung zu Gott, egal ob sie selbst davon wissen und es selbst so nennen würden oder nicht. Ziel unsere Konfirmandenarbeit ist daher, diese schon vorhandene Beziehung, die miteinander gemachte Erfahrungen gemeinsam zu entdecken und an alltäglichen Situationen aus dem Leben der Konfirmanden zu erkunden, wie es unser Leben verändert der lebendigen Beziehung mit Gott zu vertrauen.
Das Leben der Konfirmanden und nicht zu lernende Texte sind also der Ausgangspunkt unserer Konfirmandenarbeit. Jesus, Beten, Gott, Gebote - dies und manch anderes wird sich dabei oft als erstaunlich aktuell erweisen. Allerdings wird es nicht mehr fein säuberlich als purer Lehrstoff getrennt voneinander an einem Samstag nach dem anderen abgehandelt, sondern so wie das Leben spielt: vermischt und durcheinander. Keiner hat in seinem Glauben getrennte „Jesustage“ oder „Gebotetage“ oder „Gebetstage“, im Glauben findet all das untrennbar zusammen. Untrennbar schließlich auch von unserem Leben. Dieses Leben, das Leben mit Gott wollen wir in der Konfirmandenzeit suchen. Ich bin gespannt darauf, was wir gemeinsam entdecken werden.

Bert Rothermel

 

Neue Wege in der Konfirmandenarbeit unserer Kirchengemeinden